Transportmittel in Städten

Wie ihr in argentinischen Städten am besten von A nach B kommt erfahrt ihr in diesem Beitrag. Vorab ist zu erwähnen, dass öffentliche Verkehrsmittel mit der elektronischen Bezahlkarte “Sube” bezahlt werden. Diese lässt sich in jedem ausgewiesenen Kiosk und in den U-Bahn Stationen kaufen. Welche Transportmittel sich zwischen argentinischen Städten eignen wird in diesem Artikel beschrieben: Transportmittel in Argentinien

Überblick

  • “Sube”-Bezahlkarte ist essentiell, um die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen
  • die U-Bahn schließt um ca. 23 Uhr, aber Busse fahren auch nachts
  • in vielen Fällen bietet ein Uber das beste Verhältnis zwischen Preis/Reisedauer/Komfort
  • die Bushaltestellen sind oft schwer zu finden
  • eine Datenverbindung (argentinische SIM-Karte) erleichtert die Fortbewegung (Nutzung von hilfreicher Apps)
  • die Außenbereiche von Buenos Aires sind mit dem Zug zu erreichen

U-Bahn (Subte)

In Buenos Aires ist die Subte neben einem “Uber” das schnellste Transportmittel. Eine Fahrt kostet umgerechnet 0,4€. Zur Bezahlung müsst ihr eine “Sube”-Karte kaufen und aufladen. Die ersten Bahnen fahren werktags ab 6 Uhr und die letzte um 23 Uhr. Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Linien sind hier zu finden: Öffnungszeiten Subte

Bahn

In die Außenbereiche von Buenos Aires kann mit der Bahn gefahren werden. Die meisten Züge fahren von der Station “Retiro” ab. Weitere Stationen sind “Mitre”, “Once” und “Constitución”. Desto weiter das Ziel in den Außenbereichen von Buenos Aires liegt, desto empfehlenswerter ist ein Zug. Ein beliebtes Reiseziel, welches mit dem Zug zu erreichen ist, ist die Stadt “Tigre” am Flussdelta. Die Züge werden mit der “Sube”-Karte bezahlt und kosten 0,5€. Die Fahrpläne sind hier zu finden: Fahrpläne Züge (innerhalb von Buenos Aires)

Bus (Bondi)

In Buenos Aires ist Bus fahren auf jeden Fall etwas, was man erlebt haben muss. Der Bus kostet wie die U-Bahn ca. 0,5€ und das Streckennetz ist über die gesamte Stadt ausgedehnt. Feste Fahrzeiten gibt es nicht wirklich, lediglich fahren auf bestimmte Linien mehr Busse. Die Busse fahren auch nachts, die meisten aber nur stündlich. Die Haltestellen sind relativ schwierig zu finden, da die Kennzeichnung teilweise fehlt. Zu helfen ist sich mit der App Moovit und der App BA Cómo llego (App der Stadt Buenos Aires). Diese Apps zeigen euch die nächsten Haltestelle und Linien an, wenn ihr ein Ziel eingebt. Dafür braucht ihr natürlich wieder eine Datenverbindung.

Wenn ihr mit einem Bus fahren wollt müsst ihr das mit dem ausgestreckten Arm anzeigen. An einigen Haltestellen halten verschiedene Buslinien und so weiß der Fahrer, dass ihr auf seinen Bus und nicht auf eine andere Linie wartet. Bei dem Einsteigen müsst ihr dem Fahrer euer Ziel (Bsp. “Congreso”) sagen, damit er euch den richtigen Preis berechnen kann. Ihr könnt ihm auch einfach sagen an welcher Straßenkreuzung ihr aussteigen möchtet (Bsp. “Santa Fe” & “Armenia”). Dann müsst ihr eure “Sube”-Karte an das Terminal neben dem Busfahrer halten, damit der angezeigte Betrag abgebucht werden kann. Der Rest des Busfahrens ist wie in Deutschland.

Sube-Karte vor einem Kartenleser in einem Bus in Argentinien
Zum Bezahlen im öffentlichen Nahverkehr muss die Sube-Karte an dieses Terminal gehalten werden

Uber

Ein Uber bietet meist das beste Verhältnis aus Preis, Reisedauer und Komfort. Eine Reise von 15 Minuten kostet umgerechnet 2,5€ und ist damit absolut bezahlbar. Die Wartezeiten sind auch akzeptabel. Zwischen 2 und 10 Minuten muss man auf den Fahrer warten. Einziger Haken ist natürlich, dass man eine Datenverbindung brauch, sprich man brauch entweder eine W-Lan in der Nähe oder eine argentinische SIM-Karte. Bezahlen kann man per Kreditkarte oder mit Bargeld.

Taxi

Das Taxi empfiehlt sich, wenn man möglichst schnell ein Transportmittel braucht. An jeder stärker befahrenen Straße dauert es höchstens einige Minuten, bis man ein freies Taxi findet. Das heißt allerdings nicht, dass man auch am schnellsten am Ziel ankommt. Die Taxifahrer sind dafür bekannt, Touristen “übers Ohr zu hauen”. Weiter wird lediglich argentinische Pesos als Zahlungsmittel anerkannt. Daher ist dieses Verkehrsmittel nur bedingt zu empfehlen.

Ecobici

Für die Abenteurer unter euch ist das Ecobici das absolute Maß der Dinge. Das Ecobici ist ein gratis Leihfahrrad der Stadt Buenos Aires. Damit könnt ihr werktags eine Stunde und am Wochenende zwei Stunden gratis durch die Stadt radeln. Überall in der Stadt sind orange Fahrradterminals verteilt, bei denen ihr Fahrräder per App ausleihen oder abgeben könnt. Dafür müsst ihr lediglich die App herunterladen und euch mit Pass und Kreditkarte registrieren. Der Haken besteht lediglich darin, dass ihr eine Datenverbindung, sprich W-Lan oder eine argentinische SIM-Karte, benötigt.

Fazit: Je nach Distanz und Tageszeit sind andere Transportmittel vorzuziehen. Der Bus ist auf außerhalb der Stoßzeiten für mittlere Strecken gut geeignet. Mit der U-Bahn kommt man am schnellsten in der Innenstadt voran und mit dem Zug kann man die Außenbereiche von Buenos Aires erreichen. Ein Uber bietet meist das beste Verhältnis zwischen Preis, Reisedauer und Komfort. Die Vorraussetzung für diese und weitere Navigationsapps, die die Fortbewegung in Buenos Aires erleichtern, ist eine Handy mit aktiver Datenverbindung (argentinische SIM-Karte).

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